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Internationale Premium Wasser – Blindprobe 1 :: # 32

Wednesday, January 23rd, 2008 | Author: Robert Naser

Ausländisches Wasser erfreut sich nicht nur in Deutschland immer größerer Beliebtheit. Auch bei unseren europäischen Nachbarn, vor allem aber in Asien und den USA sind so genannte premium Wasser fast schon Pflicht um das perfekte Dinner stilvoll auszurichten. Neben reinem Wasser erhält man bei diesen oft eine schicke Designer Verpackung und eine interessante Geschichte über die Herkunft. Was ist wirklich drin und dran am hochpreisigen Import Wasser. Robert Naser verkostet blind, das bedeutet ohne zu wissen um welche Wasser es sich handelt, alle derzeit verfügbaren premium Wasser. Sehen Sie selbst wie die edlen Tropfen bei unserer ersten Wasserprobe abschneiden.

Finé Artesisches Wasser – Japan
Seit der Markteinführung 1998 ist Finé zu einer der erfolgreichsten internationalen Wassermarke avanciert. Es soll ideal mit der Japanischen Küche, zum Beispiel Sushi und Teriyaki harmonieren. Sicher ist in jedem Fall, dass es eine wirklich stilechte Kombination zu Sushi und Co. ist. Der Ursprung dieses Wassers liegt 600m unter dem höchsten Berg Japans, dem Fuji.
Finé ist sehr weich am Gaumen und neutral im Aroma. Im Abgang mit metallischen mineralischen Anklängen. Es bleibt ein feines Aroma im Mund zurück, das an geschmolzene Butter erinnert. Wasser mit außergewöhnlicher Aromatik – sehr interessant. Robert Naser = zweiter Platz >> zum Abfüller

Fiji Artesian Water – Fiji Inseln
Dieses Wasser stammt aus den Bergen der Insel Viti Levu, der Hauptinsel der Fijis. Es entspringt im Yaqara Valley am Rande eines Regenwaldgebietes, direkt von einer unberührten Kammer aus vulkanischem Gestein. “Far from pollution. Far from acid rain. Far from industrial waste.” – das ist der Werbeslogan zu Fiji Water der sich auf die isolierte Lage der Inslen bezieht. Wirklich populär wurde dieses Wasser aber durch geschicktes Product Placement in amerikanischen Fernsehserien. Ganz zufällig war dort immer wieder das auffällige Fläschchen von Fiji zu sehen. Heute verweigern sich viele Stars gänzlich anderem Wasser. Zum Beispiel Christina Aguilera besteht auf Fiji Water bei ihren Auftritten. Da sind die Damen und Herren aus Hollywood wohl eindeutig Opfer des eigenen Systems geworden.
Weich aber nicht sehr geschmeidig im Mund, absolut geschmacksneutral mit frischem Charakter. Gut, aber eher unauffällig. Robert Naser = dritter Platz >> zum Abfüller

Voss Still Artesian Water – Norwegen
Das puristische Design der Voss-Flasche stammt vom ehemaligen Chefdesigner von Calvin Klein, Neil Kraft. Es symbolisiert die pure Reinheit des VOSS Wassers. Die Quelle im Süden Norwegens ist eine der reinsten Quellen der Erde. Zumindest im Punkte der im Wasser gelösten Mineralien ist Voss mit lediglich 22 mg gelöster Stoffe je Liter, eines der reinsten Wasser der Welt.
Es vereint auf perfekte Art zwei Eigenschaften, die gutes Wasser haben kann. Zunächst ist es sehr weich und samtig im Mund, im Abgang dann erfrischend ohne erkennbaren mineralischen Geschmack. Optimal – also doch mehr als nur Design. Robert Naser = erster Platz >> zum Abfüller

Ty Nant Artesisches Wasser – Wales
Die visionäre, kobaltblaue Flasche des walisischen Designers Ross Lovegrove hat schon viele Preise gewonnen, Sie soll durch Licht und Farbe die Oberflächenreflektionen des Wassers imitieren. Besonders in den 90ern des letzten Jahrhunderts passte diese Flasche perfekt zu angesagten Tischdeko derselben Farbe.
Ty Nant enthält viel Kohlensäure, ist daher auch im Geschmack sehr frisch und von der Säure dominiert. Wirkt im Vergleich zu den anderen Wassern der Verkostung etwas mineralischer und etwas salzig. Grobschlächtiges Sprudelwasser mit zart salzigem Aroma. Robert Naser = vierter Platz >> zum Abfüller

Sie sind anderer Meinung? Sie haben kürzlich eines der beschriebenen Wasser selbst verkostet? Nutzen Sie bitte die Kommentarfunktion dieser Seite.

Alle diese Wasser erhalten Sie in unserem Online-Shop www.FineLiquids.com.

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Nero d’Avola, typisch Sizilien :: # 31

Monday, January 21st, 2008 | Author: Robert Naser

Mit über 14.000 Hektar ist die Rebsorte Nero d’Avola die am häufigsten angebaute Rotweinsorte Siziliens. Die “Schwarze aus Avola” verdankt ihren Namen einem kleinen Städtchen in der Provinz Siracusa und der intensiven violetten bis schwarzen Farbe ihrer Trauben. Die Weine dieser Sorte können alkohol- und relativ farbstark sein. Allerdings gibt es zwischenzeitlich auch einiges an Industrieware am Markt, bei der von den Attributen der Sorte lediglich der Name bleibt. Immerhin haben die Weine aus Nero d’Avola sich in den letzten Jahren zum Kreis der beliebtesten italienischen Rotweine gesellt. Robert Naser verkostet vier Weine der Rebsorte, die alle unter 10 € kosten. Sehen Sie selbst, welcher Sizilianer schmeckt und welcher nicht. more…

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Carmenere, Bordeaux-Tradition aus Chile :: # 30

Thursday, January 17th, 2008 | Author: Robert Naser

Die Rebsorte Carmenère stammt ursprünglich aus dem Bordeaux in Frankreich, wo sie bis zur Reblaus Plage Mitte des 19. Jahrhunderts sehr häufig angebaut wurde. Nach der Reblaus Plage wurden bei der Neuanlage der Rebflächen andere Sorten der schwierigen Carmenere-Rebe vorgezogen, so dass Sie in Europa fast völlig verschwand. In Chile hingegen wird die Sorte seit 1850 erfolgreich angebaut. Damals wurde Carmenere häufig mit dem ähnlich aussehenden Merlot verwechselt. Erst 1994 wurde per Gen-Analyse endgültig geklärt, was Merlot und was Carmenere war.
Die Möglichkeit eine in Europa ausgestorbene klassische Bordeaux Sorte jetzt exklusiv anbieten zu können sahen einige Chilenische Weingüter als große Chance an, und konzentrierten sich darauf mit Hilfe von Barriquelagerung raffinierte Weine aus den Carmenere Trauben zu vinifizieren. Schon bald wurden die Anstrengungen in Sachen Carmenere durch erste Preise belohnt. Heute sollen gar 30% dieser Weine zum qualitativ hochwertigen Segment gehören. Robert Naser probiert drei Vertreter der sehr interessanten Rebsorte. Sehen Sie also selbst, was schmeckt und was nicht.
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Morellino di Scansano :: # 29

Saturday, January 12th, 2008 | Author: Robert Naser

Die Weine stammen aus der südlichen Toskana in Mittelitalien. Der Maremma genannte Landstrich war ehemals ein Sumpfgebiet, das 1829 erstmals und erst in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts endgültig trockengelegt wurde. Heute kommen von dort einige der interessantesten Weine Italiens, wie zum Beispiel die erstklassigen Tropfen aus Bolgheri, oder auch den berühmten Kult-Wein Ornellaia. Ein weiterer DOC Bereich der Gegend ist der Morellino di Scansano, der Weine aus der Umgebung der gleichnamigen Ortschaft umfasst.
Morellino ist zu mindestens 85% aus der Traubensorte Sangiovese und muss vor der Auslieferung mindestens zwei Jahre gereift sein, davon ein Jahr im Fass. Im Vergleich zum Chianti Gebiet können die Weine hier fruchtiger und ausdrucksstärker werden, obwohl die verwendete Rebsorte identisch ist. Sehen Sie selbst wie die Weine aus dem ehemaligen Sumpfgebiet munden. more…

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Zweigelt mit und ohne Barrique :: # 28

Monday, January 07th, 2008 | Author: Robert Naser

Der Zweigelt ist die meist angebaute rote Rebsorte Österreichs. Es handelt sich um eine relativ junge Züchtung aus dem Jahr 1922. Friedrich Zweigelt, der damalige Direktor der österreichischen Bundesversuchsanstalt für Wein- und Obstbau Kloster Neuburg, kreuzte die Rebsorten Blaufränkisch und St. Laurent. Zweigelt gab seiner Kreuzung allerdings den Namen Rotburger. Der heutige Namen wurde erst 1975 eingeführt. Gebräuchlich ist auch noch die Bezeichnung Blauer Zweigelt. Die Weine der Rebsorte sind zumeist fruchtig mit dem typischen Aroma von Kirschen und vor allem weich am Gaumen mit samtigen Tanninen.
Ob der eigentlich leichte Zweigelt im Barrique ausgebaut werden sollte, wie heute häufig der Fall, ist die Frage. Im optimalen Fall kann die typische Aromatik von Vanille und Gewürzen unterstützt werden. Das macht den Zweigelt dann nicht nur zum hervorragenden Essensbegleiter, sondern auch zum angenehmen und unkomplizierten Solisten für jeden Tag. Sehen Sie selbst, wie die günstigen Weine aus verschiedenen Herkunftsgebieten Österreichs schmecken. more…

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